Variabel verzinsliches Geschäft
Bewertung und Kalkulation
Herausforderung: Konsistente Steuerung des Variablen Geschäfts
Die Methode der Gleitenden Durchschnitte gilt als etablierter Standard zur Kalkulation und Disposition des Variablen Geschäfts. Ihr Vorteil liegt in der Abbildung einer stabilen Marge sowie der dispositiven Umsetzung des Bewertungszinses – im Gegensatz zu traditionellen Verfahren wie der Bewertung mit kurzen Zinsen oder Ist-Zinsen langer Laufzeiten.
In der Praxis treten jedoch häufig konzeptionelle und operative Schwächen auf, darunter:
▸Rein historische Herleitung der Mischungsverhältnisse
▸Inkonsistente Mischungsverhältnisse in Kalkulation und Disposition
▸Fehlende Verrechnung von Ausgleichszahlungen
▸Unsaubere Trennung zwischen variablen und Festzinsprodukten
▸Undifferenzierte Behandlung institutsinterner Effekte (z. B. „Kollektivräuber“)
Das variabel verzinsliche Geschäft steht insbesondere wegen seiner zentralen Bedeutung für die Ermittlung des Zinsänderungsrisikos sowie des Risikodeckungspotenzials im besonderen Fokus aufsichtsrechtlicher Prüfungen.
Betriebswirtschaftliche Fundierung und aufsichtsrechtlich konforme Parametrisierung
Die Passivseite der Banken und Sparkassen weist hohe Einlagenbestände in variabel verzinslichen Produkten auf. Dies verstärkt die ohnehin hohe betriebswirtschaftliche Bedeutung der Parametrisierung der variablen Produktpositionen.
Durch die Auswirkungen der Abbildungsparameter auf verschiedene Bereiche der Gesamtbank wird die sachgerechte Parametrisierung der variablen Produktpositionen, vor allem im Passivbereich, zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Banken und Sparkassen.
Ein gemeinsames Projekt zur Ausgestaltung der Mischungsverhältnisse/Ablauffiktionen mit der ICnova AG wird dazu führen, dass Sie diesen Erfolgsfaktor für Ihr Institut bestmöglich nutzen können; bei gleichzeitiger Beachtung aufsichtsrechtlicher Vorgaben.
Die Tatsache, dass die Margen im variablen Passivgeschäft einen maßgeblichen Beitrag zum Zinsüberschuss der Banken und Sparkassen liefern, zeigt die unbedingte Notwendigkeit, fundierte Parameter unter Beachtung von Preispolitik und Risikosteuerung festzulegen.

ic.profit-view
Die Kalkulationssoftware ic.profit-view unterstützt nicht nur bei der Nachberechnung von Ratensparverträgen, sondern eignet sich auch für die zukunftsorientierte Analyse des Variablen Geschäfts. Im Rahmen des Projekts führen wir gezielte Optimierungsrechnungen durch – fundiert, praxisnah und auf Ihre Institute zugeschnitten.
Unsere Lösung: Strategische Optimierung & methodische Konsistenz
Im Rahmen unseres Consulting-Angebots unterstützen wir Institute bei der zukunftsorientierten Festlegung und Begründung der Mischungsverhältnisse auf Basis ihrer produktstrategischen Ausrichtung. Dabei analysieren wir:
▸Inputdaten aus standardisierten Erhebungsformularen
▸Qualitative Einschätzungen aus Interviews mit relevanten Fachbereichen
▸Vergleichbare Produkt- und Bewertungszinsen im Marktumfeld
Ziel ist eine konsistente, steuerungsfähige Struktur für Kalkulation und Disposition – abgestimmt auf Ihre strategischen Ziele und regulatorischen Anforderungen.
Ein besonderer Mehrwert unseres Beratungsansatzes liegt in unserem integrativen Blick: Wir beziehen relevante Schnittstellen zu Themen wie Vertriebssteuerung, Preiskompetenzen, Zinsbuchsteuerung und SOT-EVE (Supervisory Outlier Test for the Economic Value of Equity) systematisch mit ein und leiten daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen ab.
Wir unterstützen Sie im Bereich des variabel verzinsten Geschäfts – von der Qualitätssicherung bis zur Abarbeitung von Prüfungsfeststellungen. Profitieren Sie von unserer langjährigen Beratungsexpertise bei der zukunftsorientierten Analyse und Weiterentwicklung dieses Geschäftsfelds.
Vorteile durch unsere Projektunterstützung
Im Rahmen der gemeinsamen Projektarbeit werden Sie erkennen, dass die Ableitungsmethodik basierend auf „Zukunftsanalysen“ Transparenz schafft und die Kommunikation mit den am Prozess beteiligten Personen erleichtert.
Tatsächlich wird die Methodik zur Festlegung der Mischungsverhältnisse – weg von rein statistisch-mathematischen Betrachtungen hin zu strategischen, am Geschäftsmodell orientierten Analysen – ein intuitiveres Verständnis für die Parametrisierung und Ausgestaltung der Produktpositionen ermöglichen.
Wir analysieren die aktuelle Situation in Ihrem Institut und identifizieren gezielt Optimierungspotenziale. Gemeinsam erarbeiten wir für Ihr Institut eine Parametrisierung, die als Basis zur Erwirtschaftung angemessener Ergebnisbeiträge aus dem Kundengeschäft dienen kann – mit der klaren Nebenbedingung, Prüfungsfeststellungen zu vermeiden. Auf Wunsch erstellen wir zusätzlich eine separate Dokumentation der Projektergebnisse.
Unsere Zusammenarbeit und nächste Schritte
Nutzen Sie das Potenzial einer produktstrategisch- und zukunftsorientieren Parametrisierung Ihrer variablen Produktpositionen.
Vielleicht beschäftigt Sie auch die Frage, ob Ihre aktuell festgelegten Mischungsverhältnisse einer aufsichtsrechtlichen Prüfung standhalten?
Ob Sie akuten Unterstützungsbedarf sehen, eine gemeinsame Projektlösung im Rahmen der nächsten turnusmäßigen Validierung in Betracht ziehen oder das Thema perspektivisch strategisch angehen möchten, wir freuen uns, Sie bei den anstehenden Aufgaben unterstützen zu dürfen.
Profitieren Sie von unserer langjährigen Beratungsexpertise bei der zukunftsorientierten Analyse und Weiterentwicklung dieses Geschäftsfelds.
Zahlreiche Banken und Sparkassen haben mit uns bereits erfolgreich Projekte zum Variablen Geschäft durchgeführt und eine zukunftsorientierte, aufsichtskonforme Parametrisierungsbasis geschaffen.
Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot – passgenau auf Ihren spezifischen Bedarf zugeschnitten.
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